Hilfestellen

Hilfestellen für trauernde Eltern

1. Der Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. ist unter veid.de zu finden. Dort finden sich vielfältige Hilfsangebote, Gedenkseiten, kreative Trauerarbeit, Veranstaltungshinweise sowie Ratschläge und Tipps mit der Trauer umzugehen, das Finden von Ansprechpartnern oder aber auch online Austausch.

2. Auf der Internetseite Leben-ohne-dich.de finden verwaiste Eltern und Geschwister Hilfsangebote und Austauschmöglichkeiten in Form von Seminaren, Ferienwochen und verschiedenen Foren. Außerdem kann man eine Mail schreiben mit einem Foto, Name, Geburtsdatum und Todestag des Kindes, sowie eventuell ein Gedicht oder ein paar persönliche Worte. Aus diesen Daten wird dann eine kleine Gedenkseite erstellt. Es gibt auch Hilfe, wenn man selbst mal eine Selbsthilfe Gruppe gründen möchte.

3. Einen geschützten Ort für die eigene Trauer findet man unter Trosthelden.de. Dies ist eine Internetseite für alle Trauernden. Es gibt Tipps, Trost, Trauergeschichten, man kann sich auch anmelden und der Trosthelden Community beitreten und auf diesem Weg einen Trauerfreund/in finden, der genauso fühlt wie du selbst. Diese Community sowie der Austausch mit anderen Trauernden, auch 1 zu 1, ist möglich – das ist kostenlos. Es gibt aber auch kostenpflichtige Produkte. Darunter befindet sich eine wachsende Anzahl an trauerrelevanten Kursen und es gibt eine KI-Trauerbegleitung Aurora.

4. Trauerbegleiter/in oder Trauergruppe vor Ort. Hier muss man einfach googeln, was in der eigenen Stadt / Umgebung möglich ist und dann für sich selbst entscheiden, was das Beste ist.

5. Facebook Gruppe. „Trauergruppe für verstorbene Drogenkinder“ Zwei betroffene Mamas, die ihre Söhne an Medikamenten Überdosierung verloren haben, haben eine Gruppe erstellt. Dieser kann man sich anschließen und als erstes sich vorstellen und die Geschichte seines Kindes erzählen – und um zu sehen, man ist nicht allein. Man kann hier Gedanken und und Bilder posten, aber auch Infos, die für die anderen Mütter interessant sind.

6. Auf Gedenkseiten.de findet man eine Möglichkeit, gemeinsame Erinnerungen auf einer selbst erstellten interaktiven Gedenkseite zu teilen. Hier kann man Fotos und Geschichten einstellen, aber auch andere können sich diese Seite anschauen und bildlich eine Kerze anzünden und etwas dazu schreiben. Die normale Version ist kostenlos. Es gibt noch eine etwas aufwendigere Seite, die würde dann was kosten. Meiner Meinung nach reicht aber die kostenlose Version, die sehr schön ist.

Egal für was man sich entscheidet, unsere Kinder werden niemals von uns vergessen werden und haben immer einen Platz in unserem Herzen.