Unsere Themen und Highlights in 2025
Seit Januar 2025 ist Elternsuchtkrankerkinder e.V. ein gemeinnütziger Verein!
Am 08. Januar, unserem ersten Treffen in 2025, fand unsere Vereinsgründung statt. Wir sind jetzt ein gemeinnütziger Verein und freuen uns, mit gebündelter Power unsere Visionen voranzutreiben. Der Verein ist regional im Kreis Mettmann, aber auch überregional mit verschiedenen Formaten tätig. Wir haben ein Aktiv-Team gebildet, das sich regelmäßig online trifft und austauscht. Einige unserer Aktiven haben ihre Rolle im Verein schon gefunden.

am 08.01.2025 in Erkrath
Wir in der aktuellen Stunde:
Direkt im Januar gab es ein weiteres Highlight. Der WDR hat uns angefragt, um über unsere Initiative in der aktuellen Stunde zu berichten. Dieser 6-minütige Beitrag mit einem Kurzfilm von Ramona und ihrer Tochter Mia Marie und einem Studiointerview mit mir war sehr berührend und hat viel Aufmerksamkeit positive Reaktionen bekommen. Hier könnt ihr den Bericht zum Beitrag noch einmal in Ruhe nachlesen. Und hier könnt ihr den Film abrufen. Auch über den Instagram Kanal der Lokalzeit ist ein starker Beitrag erschienen.

Elternforum gegründet
Seit 2025 gibt es unser Forum, die Austauschplattform für Eltern und Angehörige auf unserer Website. Wir freuen uns, dass wir Gero und Susann dafür gewinnen konnten, unser neues Forum als Administrator und Moderator zu betreuen. Die beiden machen das mit sehr viel Herzblut und einem riesengroßen Engagement. Schaut gerne mal im Forum vorbei!
Ab Anfang des Jahres gibt es den neuen Online-Elternkreis
Ebenfalls in 2025 wurde das neue Online Austauschformat der „online Elternkreis“ ins Leben gerufen. Dieser wird von Anja und Susann sehr empathisch und erfahren begleitet. Viele Eltern sind sehr dankbar, hier eine Möglichkeit zu haben, frei zu sprechen und sich Informationen und Rat zu holen, aber auch gute Erfahrungen weitergeben zu können. Und wir freuen uns, dass wir hilfesuchenden Eltern – dank des Engagements unserer zwei Erfahrungsexpertinnen, denn sie sind natürlich selbst Mütter suchterkrankter Söhne – diese Option weiterleiten können. Ihr macht das sehr sehr gut – vielen Dank dafür!

Ein Film über uns
Ende März haben wir das ganz wichtige Projekt „Imagefilm“ abgeschlossen. In den wunderbar gelegenen hellen Räumlichkeiten der Caritas Begegnungsstätte Erkrath durften wir mit dem Team Die Werktätigen drehen. Dieser Film war unser Preis für den Gewinn des Selbsthilfepreises NRW in 2024 in der Kategorie „Engagement“. Was dabei herausgekommen ist, hat uns alle tief beeindruckt. Ich glaube, dieser Film sagt mehr als tausend Worte. Genauso fühlt es sich an, Eltern eines suchterkrankten Kindes zu sein. Er holt ab, berührt, inspiriert und tröstet. Den Film könnt ihr direkt auf unserer Website anschauen.


Social Media: Instagram und Facebook
Auch unsere Präsenz auf Instagram und Facebook ist weiter gewachsen. Inzwischen haben wir 2650 Follower bei Instagram und 740 Follower auf Facebook. Das bedeutet aber auch eine Menge Arbeit – wir haben über 130 Posts allein in 2025 zu den verschiedensten Themen erstellt. Viele Eltern, Betroffene und Fachleute haben uns dabei geholfen – mit einem persönlichen Erfahrungsbericht, einem Interview, einem fachlichen Input oder einem Gedanken. Vielen Dank für eure Unterstützung und Verbundenheit.
Unsere Website
Über unsere Website, die wir ebenfalls laufend aktualisieren und erweitern, erreichen wir alle am Thema Interessierten im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Inzwischen verzeichnen wir hier durchschnittlich ca. 550 Klicks pro Tag. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Maic, der mit gleichbleibender Power von Anfang an unsere Website technisch betreut, die Idee des Forums angeregt und umgesetzt hat und für alle technischen Anliegen jederzeit ansprechbar ist. Ohne ihn würde das hier gar nicht funktionieren. Wir sind sehr dankbar dafür, dass er uns immer zuverlässig zur Seite stehst!
Trialogischer Fachtag ARWED
Im Juli 2025 durfte ich als Referentin bei der Trialogischen Fachtagung der ARWED tätig werden. Ich durfte unseren Imagefilm und unser Wanderpojekt vorstellen und ein bisschen über die Entstehung unserer Initiative erzählen. Danke für die Anerkennung und das Lob, das ich mit nach Hause nehmen durfte. Es war eine neue schöne Erfahrung und hat mir viel Freude gemacht.

Neues Logo und neuer Kurzname
Im November 2025 haben wir den Kurznamen für unseren Verein elsuki eingeführt. Wir haben nach einem neuen Logo gesucht und uns für ein Herz, Flügel und Hände entschieden, weil es besser zu uns passt als das alte Symbol, das nur Hände zeigt.

Das neue Logo symbolisiert: Halt, Nähe und das Gefühl, nicht allein zu sein. Und das Herz verbindet uns miteinander. Wir tragen es jetzt auch auf unseren Jacken bei wichtigen Veranstaltungen, erstmals bei der Präventionsveranstaltung von Simon Batta im Dezember, auf der wir uns aktiv eingebracht haben. Christine & Lilly haben auf der Bühne über ihre Gefühle und ihr miteinander gesprochen. Gänsehaut pur! Und wir durften unseren Imagefilm zeigen.

6 Jahre Walk & Talk mit alten und neuen Begleitern
Seit sechs Jahren machen sich Eltern suchterkrankter Kinder und suchterfahrene Menschen gemeinsam auf den Weg. Diese Wanderungen bedeuten weit mehr als nur Austausch. Es geht um gemeinsames Erleben, Freude an der Natur, Verbundenheit, Offenheit, gegenseitige Stärkung, gemeinsames Genießen, tiefes, ehrliches Kennenlernen. Wer einmal mitgewandert ist, tut es meist immer wieder, wenn es sich eben einrichten lässt. Dass unsere Gruppe oft über 20 Menschen pro Wanderung begeistern kann, ist keine Seltenheit. Tatsächlich fanden 10 Wanderungen in diesem Jahr statt plus ein Kletterevent. Wir sind sehr stolz, dieses Projekt schon so lange lebendig zu halten.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren stillen Sponsor, der es uns ermöglicht, immer mit einer gemeinsamen Einkehr für alle abzuschließen und Dank an das Suchthilfe-Netzwerk Gesundheit-Sport-Erlebnis Köln, denn die hier organisierten „Ehemaligen“ sind schon von Anfang an unsere treuen Gefährten. Ein besonderes Dankeschön geht raus an Sarah und Tom! Wie schön, dass wir immer auf euch zählen können!


Unsere Online Meetings – Austausch und Perspektivenwechsel
Seit 2021 organisieren wir von Eltern für Eltern, Betroffene und Interessierte einen online Austausch per Zoom. Jeden Monat laden wir Referenten zu spezifischen Fachthemen in unsere Meetings ein.
Themen in 2025 waren Selbststärkung, neue Entwicklungen im Rahmen der Petition für eine bessere Suchthilfe, Konflikte verstehen und Beziehungen stärken, Bindungsaufbau, Arbeit mit dem inneren Kind, Abhängigkeitskriterien, das Bio-psycho-soziale Modell, Perspektivenwechsel & Prävention, Moral & Werte, Arbeit der NA Gruppen und andere mehr. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Gäste Mandy Jörgensen, Rouven Kleinert, Familie Schnee, Simon Batta, Benedikt Rudnik, Kimberly Gleixner, Jürgen Berendt, Haus Phönix Berlin, Stefanie Bötsch, NA Deutschland und alle, die uns unterstützt haben. Bis zu 70 Teilnehmer konnten wir pro Meeting begrüßen. Wir freuen uns über das starke Interesse und den spannenden und hilfreichen Austausch!
Seit Anfang 2025 gibt es eine zweite online Gruppe – wie oben bereits kurz erwähnt – in der es um gegenseitige Entlastung, Austausch und Mut machen geht. Hier gibt es keine festen Themen, sondern der Gesprächsbedarf und die Themen ergeben sich je nach Bedarfslage der Teilnehmenden. Herzlichen Dank an unsere beiden Leiterinnen Anja Woweries-Tille und Susann.
Unsere Aktivitäten vor Ort im Kreis Mettmann
Auch unser Vereinsleben vor Ort war wieder bunt und aktiv: Nicht nur die großen Veranstaltungen sondern auch kleine gestaltete Abende und Themenabende haben unsere Treffen bereichert. Len, Jill Rieger, Fabian Zeitz und Aileen Preuss waren bei uns, aber auch Themen wie Lieblingslieder, Ressourcen, Akzeptanz u.a. haben unsere 14-tägigen Treffen bereichert.
Auch in punkto Netzwerk waren wir vor Ort aktiv und haben die Langenfelder Trialog-Gespräche zum Thema Psychische Gesundheit des VPD gGmbH besucht.

1-tägige Workshops im Kreis Mettmann
Im Mai 2025 haben wir in eigener Regie mit Hilfe von JES NRW / Susanne Kottsieper und einem suchterfahrenen Menschen aus der Suchtselbsthilfe Junger Kreuzbund Düsseldorf einen Workshop zum Thema GEFÜHLE durchgeführt. Wir haben die Grundgefühle und Mischgefühle kennengelernt und wie man anhand des Gefühlsrad seine eigenen Gefühle zuordnen kann. Ein sehr relevantes und spannendes Thema, das wir sicher irgendwann noch einmal vertiefen werden.
Im November 2025 fand ein Impulstag mit Anja Balzer statt. Im Mittelpunkt stand, die eigene Kommunikation bewusster wahrzunehmen und schwierige Situationen neu zu gestalten. Wir haben erlebt, wie Kreativität, Spontanität, Intuition und Vertrauen dabei helfen können, festgefahrene Strukturen zu verändern. Diese Mischung hat vieles in Bewegung gebracht – nicht nur mental, sondern auch physisch! Es war unglaublich lebendig, lustig und hatte in all dem Schweren auch ganz viel Leichtigkeit. Eine Fortsetzung ist für 2026 in Planung!


Randnotiz
Wir sind mit dem Elternkreis umgezogen, weil unser Hausherr, die Diakonie / Suchthilfe BIZ im Mai 2025 neue Räumlichkeiten bezogen hat. In den neuen modernen Räumen fühlen wir uns sehr wohl. Die Anbindung und Erreichbarkeit ist super. Wir sind nah am Zentrum Erkrath und ebenso besteht die Möglichkeit, von hier schöne Spaziergänge zu starten, falls wir mal etwas Abwechslung brauchen.
Unser 2025-Fazit
Worauf sind wir 2025 stolz?
Wir sind stolz darauf, auf so vielen unterschiedlichen Wegen, Möglichkeiten des Austauschs, Perspektivenwechsels und fruchtbaren Miteinander miteinander verbunden zu sein. Wir können selbstbewusst sagen, dass wir Selbsthilfe leben! Wir sind Selbsthilfe!
Wir sind stolz darauf, es zu schaffen, die Hürden, sich zu informieren und mit uns in Kontakt zu treten bewusst niedrig zu halten. Denn jeder soll sich gesehen und abgeholt fühlen. Wir freuen uns, so viel Zuspruch, Herzchen und Lob zu bekommen und dass ihr uns immer wieder spiegelt, dass wir einen Unterschied für euch machen! Deshalb wollen wir weiter wachsen und uns vernetzen. Euer Lob ist unser Antrieb. Dennoch können wir natürlich immer auch Unterstützung gebrauchen: Menschen, die mit ihrer Geschichte, einem Beitrag, ihrem Engagement, etwas bewirken möchten. Nehmt gerne über unsere e-mail Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auch über Anregungen, Lob und Kritik. Alles hilft, uns gut weiterzuentwickeln.

Was haben wir in 2025 gelernt?
- Wir sind nicht allein! Wir sind viele und sind uns gegenseitig die größte Ressource.
- Eltern eines suchterkrankten Kindes zu sein, bedeutet nicht nur Schmerz, sondern auch Hinschauen, Entwicklung und Lernen. Dafür sind wir dankbar.
- Jeder Mensch hat sein eigenes Päckchen zu tragen und muss seine eigenen Entscheidungen treffen und verantworten. Aber es ist gut, wenn wir uns gegenseitig befähigen, dies mit Umsicht und Weitsicht zu tun.
- Wir lernen nie aus!
- Empathie ist einer der wichtigsten Bausteine für eine gute Beziehung.
- Wir sind wichtig für unsere Kinder!
- Bitte die eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick verlieren. Es hilft niemandem, wenn wir keine Kraft mehr haben.

Erste Male: Welche neuen Dinge sind wir in 2025 angegangen?
Wir sind jetzt gemeinnütziger Verein und dürfen Spenden entgegennehmen.
Unser Forum ist seit Anfang des Jahres 2025 freigeschaltet.
Wir haben ein Unterstützer-Team und große Visionen z.B. „Vernetzung im ganzen deutschsprachigen Raum“
Wir sind das Thema Flyer noch einmal angegangen. Eine große Herausforderung – und wir haben das Gefühl, da gibt es noch Luft nach oben, um das zu transportieren, was uns ausmacht.
Kreative Köpfe mit guten Designkenntnissen, die gemeinsam mit uns gestalten, wären noch eine wunderbare Unterstützung.
Wofür sind wir 2025 besonders dankbar?
Wir sind dankbar für
- das Gefühl, nicht mit unseren Sorgen allein zu sein
- die gegenseitige Unterstützung und Verbundenheit
- unser Netzwerk aus anderen Eltern und Familien, Suchterfahrenen Menschen und Fachleuten
- kleine Schritte anzuerkennen und das Positive sehen zu können
- das gute Gefühl bei gemeinsamen Aktivitäten

Was waren unsere größten Herausforderungen in 2025?
Es ist schwer mitzuerleben, wie viele Eltern im vergangenen Jahr ihre Kinder an Drogen verloren haben. Dafür gibt es keine tröstenden Worte – es macht uns sprachlos. Wir möchten auch diesen Eltern unsere Hand reichen, wenn sie in unserem Kreis weiter dabei sein möchten. Gleichzeitig haben wir auf unserer Website einen eigenen Bereich für trauernde Eltern eingerichtet, weil mit dem Tod eines Kindes plötzlich alles anders wird und das nur Menschen verstehen können, die ähnliches erlebt haben. Dies soll die Vernetzung untereinander erleichtern.
Es ist herausfordernd Geschichten zu hören, wo es erstmal wenig Hoffnung zu geben scheint. Manchmal können wir einfach nur Dasein und Zuhören. Das ist oft schwer auszuhalten, weil wir doch irgendwie alle diesen Impuls haben, eine Lösung anzubieten. Es ist schwer zu akzeptieren, dass es manchmal keine Lösung gibt, die alles wieder in Ordnung bringt. Aber die Akzeptanz und der Blick auf uns selbst hilft uns auch in schwierigen Situationen.
Dennoch haben wir schon oft erlebt, dass es immer wieder wunderbare Wendungen geben kann, die wir begleiten dürfen. Es sind die kleinen Schritte, die unsere Aufmerksamkeit und Anerkennung verdienen.
Wir haben viele Visionen, aber nur wenige Schultern, die das mit uns tragen. Wie können wir andere für unsere Arbeit begeistern – und wie können wir unsere ehrenamtlichen Helfer dauerhaft für unsere Sache motivieren? Die Schwierigkeit dabei ist, dass sich jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten mit seinen eigenen Vorstellungen so einbringen kann, dass wir als Team auch gut funktionieren. Auch daran wachsen wir! Wenn ihr eine Idee habt, wo und wie ihr euch gerne einbringen möchtet, meldet euch. Wir sind für jede Unterstützung dankbar. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr können wir bewegen.

Was war richtig gut in 2025?
Zu den Highlights in diesem Jahr zählt auf jeden Fall die Weiterentwicklung als Verein, der Bericht des WDR in der aktuellen Stunde, die Fortführung der Gesprächswanderungen und online Meetings, die Bildung des noch kleinen Aktivteams, aber ein Anfang ist gemacht, die Veranstaltung von Simon Batta, auf der wir uns präsentieren durften.
Das Miteinander und die Anerkennung, zu sehen, dass die Selbsthilfe wirkt, war eine unglaubliche Bereicherung. Wir können gemeinsam so viel bewegen! Wie heißt es noch so schön: „Die Hilfe, die du gibst, kehrt ins eigene Herz zurück.“ Ja, so ist es! Ich bin dankbar für diese sinnstiftende Aufgabe, die das Leben mir gestellt hat.
Was lassen wir im Jahr 2025 zurück und nehmen es nicht mit in 2026?
Wir halten nach wie vor daran fest und übertragen es jedes Jahr wieder: Wir lassen den Glaubenssatz los, dass unsere Wahrnehmung und unsere Wahrheit auf andere übertragbar sind. Stattdessen erkennen wir an, dass jeder Mensch seine eigenen Herausforderungen und Belastungen hat – auch wenn wir sie nicht immer nachvollziehen können. Es ist nicht unsere Aufgabe, alles zu verstehen oder zu lösen, sondern mit Mitgefühl und Respekt zu akzeptieren, was für den anderen wichtig ist.
Unser 2025 in Zahlen
- 2650 Instagram-Follower, 130 Posts
- 740 Facebook-Follower, über 100 Posts
- über 180.000 Webseitenklicks im Jahr 2025,
- über 2500 Beiträge in unserem Forum, 350 Mitglieder
- 12 Online Themen Meetings und 12 x Online Elternkreis mit ca. 800 Teilnehmern insgesamt
- 20 Präsenz-Meetings, 2x 1-Tages Workshops, 1x Podcast-Teilnahme, 1 x Beitrag im WDR in der aktuellen Stunde, gestaltete Themenabende mit und ohne Gäste
- 10 x Walk & Talk Wanderungen mit 8-24 Teilnehmern pro Wanderung, über 100 km gemeinsame Strecke!
- 1 x Kletterevent, großes Sommerfest und Weihnachtsbasteln.
Unser Ausblick auf 2026
Was wir 2026 anders (besser) machen wollen
Zusammenarbeit im Team stärken. Verantwortung verteilen. Gemeinsame Projekte definieren.
Newsletter ? Patensystem ?
Diese großen Projekte gehen wir 2026 an
Eine Weiterbildungsinitiative für Eltern.
Unsere Ziele für 2026
- Mehr Sichtbarkeit erreichen
- Öffentlichkeitsarbeit verstärken
- Unser Netzwerk weiter verstärken
- Unser Motto für 2026 heißt: Visionen mit Leben füllen!
Im Namen unseres Vereins wünsche ich allen, die sich uns verbunden fühlen, ein gutes, neues Jahr mit vielen schönen Momenten, hilfreichen Erfahrungen, Verbundenheit und positiver Energie. Barbara

WoW…was für ein Jahr! Und WoW…was für ein Jahresrückblick 2025.
Danke Barbara für deinen unermüdlichen Einsatz.
Ja. 2025 war ein WoW-Jahr für mich.
Heute vor 1 Jahr kannten wir elternsuchtkrankerkinder.de noch gar nicht („elsuki“ gab es ja auch noch nicht).
Wir sind dann irgendwann auf einen Themenabend des Elternkreises Mettmann gestoßen und sind dann im Februar dahin gegangen.
Genau das war der Start für mein WoW-Jahr.
Seitdem sind wir fast immer im Elternkreis gewesen. Haben zusammen Workshops und Wanderungen erlebt. Und auch ein Sommerfest mit einem anderen Elternkreis veranstaltet. Alles sehr offen und sehr hilfreich.
Jetzt 10 Monate später bin ich zusammen mit meiner Frau sehr aktiv im Elternkreis, ich bin Admin im ELSUKI-Forum und auch im Aktivteam vom Verein ELSUKI. WoW.
Für mich war es erstaunlich zu sehen, wie sich für mich selbst etwas verändert hat.
Ich habe einen weiteren Fokus gefunden. Bin nicht mehr nur auf der Suche nach Hilfe für uns, sondern ich kann selbst helfen.
Am Anfang versucht man sein Kind zu retten und auf den richtigen Weg zu bringen.
Wenn man sich selbst als Mensch betrachtet, dann merkt man schnell, dass man auch achtsam sein muss mit sich und selbst Hilfe benötigt.
Im Elternkreis und im Forum habe ich sofort Hilfe bekommen und gleichzeitig gespürt, dass ich selbst…obwohl mittendrin im „Sumpf“… anderen helfen kann.
Und es ist erstaunlich, welche Kräfte dann freigesetzt werden. Man denkt anders, schreibt anders, hat neue Ideen im Kopf. Lernt andere Menschen kennen und kann auch an deren Energie teilhaben. Man fühlt sich stärker.
Diese positive Energie, die wir finden und leben, spüren auch unsere Kinder und wir ziehen sie damit auch etwas mit. Und wir entlasten sie: Wenn sie sehen, dass es uns gut geht, dann geht es ihnen auch besser. Ihre Schuldgefühle werden kleiner.
Ich lade jeden Betroffenen , jeden Leser ein, sich zu öffnen und selbst zu erleben, was Selbsthilfe bewirken kann.
Der erste Schritt ist vielleicht schwer, aber dafür wird jeder weitere Schritt leichter.
Lieber Gero, von Herzen danke für so viel Lob und Anerkennung. Wir geben und bekommen dafür auch ganz viel zurück. Es ist eine wunderbare Mission, die ich da für mich entdeckt habe und ich freue mich riesig, andere auch für die Selbsthilfe, Selbststärkung und gemeinsames Wachsen zu begeistern. So kann man dieser persönlichen Krise tatsächlich auch Positives abgewinnen. Denn diese bringt uns dazu, Verhalten zu hinterfragen, achtsam mit uns und unseren Mitmenschen umzugehen, sich auch für die andere Perspektive zu interessieren und bewusster zu handeln. Ja ich kann sagen, dass ich auch dankbar dafür bin – trotz allem. Schön, dass du Teil des Teams bist!
Danke auch an alle, die hier mitlesen, sich öffnen, uns zuhören und uns begleiten. Barbara