
Wann habt ihr bemerkt, dass euer Sohn ein ernsthaftes Suchtproblem hat – und wie habt ihr darauf reagiert?
Anfangs waren wir uns ziemlich sicher, dass es nur eine kurze Phase sein würde. Wir konnten uns einfach nicht vorstellen, dass Ruben uns vorsätzlich das Leben schwer machen wollte, das passte einfach nicht zu ihm. Außerdem kannte er einige traurige Geschichten wegen Suchtproblemen aus dem familiären und gemeindlichen Umfeld und er wusste daher, was das für ein riskantes Spiel war.
Wir stellten ihn zur Rede, fragten nach, ob er Probleme hat und ob wir ihm irgendwie helfen könnten. Und natürlich fragten wir uns auch, was wir in der Erziehung falsch gemacht hatten und was zwischen uns nicht stimmte. Je verzweifelter wir sein Verhalten hinterfragten, desto ausweichender reagierte er und ging uns immer öfter aus dem Weg.
Rubens schulische Leistungen ließen ab der 10. Klasse rapide nach, Rücksprachen mit den Lehrern ließen uns ratlos zurück. Schließlich mündete die Talfahrt in der ernüchternden Tatsache, dass er die 11. Klasse nicht schaffte. Das widersprach in unseren Augen völlig seinen eigentlichen Fähigkeiten.
Wir vereinbarten einen Termin bei einer Familien-Beratungsstelle in unserer Stadt erhofften uns von ihnen fachlichen Rat und Hilfe für unsere verfahrene Situation. Sie hatten ihre Fragen und gaben sich Mühe uns zu verstehen, aber ohne seine Einwilligung konnten sie praktisch leider nichts tun. Wir fühlten uns einmal mehr ohnmächtig und im wahrsten Sinne des Wortes hilflos.
Wie war die Kommunikation mit Ruben in der Zeit?
Obwohl Ruben bei uns wohnte, wurde die Distanz zwischen uns nach und nach immer größer. Wir führten nur noch selten normale Gespräche, entweder weil wir uns kaum begegneten oder Ruben unsere Fragen nicht beantworten wollte oder konnte. Es war wirklich schwer für uns zuzusehen, wie er sich veränderte und von uns entfernte. Wir hatten keine Ahnung was ihn beschäftigte, er lebte offensichtlich in einer uns völlig fremden Welt. Es gab also gar keine Alltagsthemen, über die wir uns hätten unterhalten können. Aber wir versuchten es immer wieder, wir wollten den Gesprächsfaden auf keinen Fall abreißen lassen, immer in der Hoffnung, dass sich bei ihm bald etwas in eine positive Richtung entwickeln würde.
Gab es einen Moment, in dem ihr besonders große Angst um euren Sohn hattet?
So eine Situation gab es nicht nur einmal, besonders wenn er nachts oder auch tagelang nicht zu Hause war und wir nichts von ihm hörten oder wussten. Wir hatten ja keine Ahnung, was er alles konsumierte, in welcher Verfassung er dann war und in welchem Umfeld er sich aufhielt. Unser Sohn hatte sich inzwischen in seinem Wesen so verändert, dass er uns immer befremdlicher wurde.
Seine Eskapaden hatten bei Ruben inzwischen nicht nur mental, sondern auch körperlich sichtlich Spuren hinterlassen. Er hatte sehr abgenommen und wir befürchteten ernsthafte gesundheitliche Folgen oder Schlimmeres. Es fühlte sich zu dieser Zeit wie eine rasante Abwärtsspirale an, wohl auch für ihn, denn tatsächlich kümmerte er sich damals selbst um einen Termin zur Entgiftung in einer Therapieeinrichtung.
Später, als er sich bereits in der Schweiz aufhielt, rief uns einmal sein Chef an und war ganz aufgewühlt, er hatte tagelang nichts von Ruben gehört. Er war mit einem Betriebsauto unterwegs und hätte längst zurück sein müssen. Er konnte ihn telefonisch nicht erreichen und hatte sich bereits bei der Polizei und in mehreren Krankenhäusern nach ihm erkundigt … aber nichts. Er hoffte, wir hätten etwas von Ruben gehört, aber das war nicht der Fall. Wir waren nicht sicher, ob er noch lebte.
Konntet ihr über die ganze Zeit des Konsums regelmäßig Kontakt halten? Wie war der Kontakt?
Auch nachdem Ruben in die Schweiz gegangen war, blieben wir über die digitalen Medien mehr oder weniger im Kontakt, zu dieser Zeit schrieben wir SMS oder E-Mails.
Wir hatten nun die räumliche Distanz, das tat uns erst einmal gut, doch wir ahnten instinktiv, dass es ihm nicht gut ging, denn wir hörten nicht viel von ihm, meist nur kurze Lebenszeichen. Allerdings gab es zwischendurch auch längere Zeiten des Schweigens.
Also brachten wir uns immer wieder in Erinnerung, entweder erzählten wir etwas Neues von uns oder fragten nach, ob es bei ihm etwas Neues gab. Manchmal reagierte er kurz, manchmal nicht. Aber wir meldeten uns einfach immer wieder bei ihm, um ihm zu signalisieren, dass wir an ihn denken und niemals die Hoffnung aufgeben würden.
Wie habt ihr diese Zeit durchgestanden?
Unser Leben ging weiter, wir hatten unsere Arbeit und unsere Verpflichtungen, damit waren wir zwischenzeitlich natürlich abgelenkt. Wenn wir zur Ruhe kamen, waren auch schnell unsere Sorgen präsent. Die schweren Gedanken kamen besonders in den vielen schlaflosen Nächten. Dass wir mit unserer Hilflosigkeit nicht allein bleiben mussten, war ein großes Vorrecht. Durch unsere Gebete erlebten wir immer wieder, wie sich die innere Unruhe in neue Hoffnung verwandelte.
Bei den wenigen Besuchen (nur ein paar Tage über Weihnachten) war die Vorfreude auf das Wiedersehen immer groß, aber es waren jedes Mal nur wenige entspannte Stunden, die meiste Zeit war Ruben irgendwo … für Gespräche blieb nur wenig Gelegenheit, worüber sollten wir uns auch erzählen? Am Ende waren wir froh, wenn er sich wieder auf den Weg machte, wir konnten ihm nicht helfen.
Das war nur schwer auszuhalten, wir hofften doch so sehr, dass er es dort endlich schaffen würde. Über die gesamte Zeit habe ich, Rubens Mutter, Tagebuch geschrieben. Es wurde mir erst später bewusst, dass mir das eine große Hilfe war, meine Emotionen zu verarbeiten, mit dem gedanklichen Stress umzugehen, meine Gefühle zu verstehen und meine persönlichen Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren.
Was hat euch als Eltern in dieser Zeit Kraft gegeben?
Als Eltern fiel es uns sehr schwer über unsere Gefühle miteinander zu reden, streckenweise machte jeder von uns seinen Kummer mit sich selbst aus. Wir redeten mit Gott über unsere Sorgen und wussten, dass viele für unsere Familie beteten. Das nährte über die gesamte Zeit unsere Hoffnung, dass es für Ruben irgendwann den Tag geben würde, an dem sein Leben eine andere Richtung nehmen würde, mit der Hilfe von Menschen, die es mit ihm gut meinen und mit Gottes Hilfe.
Wir hatten auch in unserem Bekanntenkreis gute und verständnisvolle Gesprächspartner, die regelmäßig nachfragten, mit denen wir über unsere Sorgen und Gefühle im Austausch sein konnten und die uns ermutigten. Das hat uns sehr geholfen.
Seid ihr offen damit umgegangen im Freundes- und Familienkreis?
Anfangs fiel es uns schwer, offen über unseren Kummer zu sprechen. Aber wir merkten nach einiger Zeit, dass – bis auf wenige Ausnahmen – uns viel Mitgefühl, Verständnis und Empathie entgegengebracht wurde. Auch in der Familie konnten wir ja die Veränderungen nicht geheim halten. Wo Ruben früher selbstverständlich dabei war, war er nun überwiegend abwesend, was Fragen aufwarf. Darüber ehrlich Auskunft zu geben, war für uns einerseits nicht angenehm, anderseits wollten wir keinem etwas vorspielen, es war wie es war.
Hattet ihr Kontakt zu einer Beratungsstelle oder andere Unterstützung?
Wir haben einmal beim Familienwerk in unserer Stadt um Rat gefragt. Es war eine freundliche und verständnisvolle Begegnung, aber es wurde uns dort praktisch nichts angeboten, was uns hätte helfen können. Ruben wollte zu dieser Zeit nichts an seiner Situation ändern, er ging jetzt seinen Weg. Da konnte man nichts machen.
Wir hatten jedoch das Privileg, Menschen an unserer Seite zu haben, die sich schon jahrzehntelang in der Suchthilfe engagierten. Bei ihnen konnten wir unsere Fragen loswerden, sie hörten uns zu, verstanden unsere Not und konnten uns aufgrund ihrer Erfahrungen wertvolle Empfehlungen geben, auch wenn wohl trotzdem jede Geschichte anders verläuft. Wir fühlten uns in diesem Umfeld nie ganz allein gelassen.
Hattet ihr Schuldgefühle?
Wir stellten uns diesbezüglich freilich viele Fragen. Wir waren uns darüber im Klaren, dass wir sicher keine perfekten und unfehlbaren Eltern waren. Dennoch waren wir doch immer darauf bedacht, verlässliche Eltern zu sein, die bedingungslos liebten und angemessen auf die jeweiligen Bedürfnisse reagierten. Aber war uns die bestmögliche Balance – zwischen verbindlichen Regeln und Nachsicht, Grenzen setzen und Freiraum geben – gelungen? Ganz sicher nicht allumfassend.
Wir wussten, dass wir das Lebensrad nicht zurückdrehen konnten. Eventuelle Fehler der Vergangenheit konnten wir nicht wieder gut machen, aber das alles konnten wir Gott sagen und ihn um Vergebung bitten, und erlebten dadurch einen Frieden, der uns trotz aller Enttäuschungen die Gewissheit gab, dass es mit Gottes Hilfe eines Tages gut werden kann.
Was war das Schmerzhafteste Erlebnis in dieser Zeit?
Zwischen dem Ende der Schulzeit und der Entscheidung von Ruben, in die Schweiz zu gehen, waren wir mehrmals soweit, ihm „den Stuhl vor die Tür zu stellen“. Wir als Eltern und auch die Großeltern mit denen wir zusammenwohnten, litten zunehmend unter dem Lebenswandel von ihm. Besonders belastend für uns war die Unsicherheit und das Misstrauen aufgrund seiner ständigen Geldbeschaffung, jeder musste auf der Hut sein, sobald er sich im Haus aufhielt, er machte alle Verstecke ausfindig.
Als wir eines Abends vom Kino nach Hause kamen, bemerkten wir, dass unser Auto weg war. Er wusste, dass wir ihm das wegen des Drogenkonsums nicht erlaubt hätten. Wir waren in dieser Situation wirklich wütend und zugleich beunruhigt, würde er doch womöglich sich und andere in große Gefahr bringen. Wir nahmen den Zweitschlüssel und machten uns auf die Suche, in der Hoffnung, das Auto irgendwo zu finden und nach Hause zu holen. Unglaublich, es parkte gut sichtbar auf dem Marktplatz.
An diesem Abend fassten wir den Entschluss, Ruben kommt nicht mehr ins Haus. Wir ließen den Schlüssel stecken, so dass er nicht aufschließen konnte.
Am nächsten Morgen fanden wir ihn im Gartenhaus, zogen den Hausschlüssel ein und forderten ihn auf, jetzt sofort ein paar Sachen zu packen und das Grundstück zu verlassen. Es war wohl die schwerste Entscheidung, die wir getroffen haben in all den Jahren. Doch wir waren uns ganz sicher, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt war, wir hatten einen tiefen inneren Frieden.

Und was war das hoffnungsvollsten Erlebnis?
Es mag paradox klingen, aber das war tatsächlich ein Ereignis, das unser Herz berührte und wir spürten deutlich, dass etwas Neues begonnen hatte: Wir erhielten einen Brief von Ruben, alles war erstmal komisch daran, mit Bleistift beschriftet, auf der Rückseite kein Absender, nur sein Name, ein Z. und eine Nummer. Er schrieb uns aus dem Gefängnis und wir waren nicht einmal verwundert, hatten wir damit nicht schon lange gerechnet? Aber was er auf den zwei Seiten schrieb, klang in unseren Ohren wie Musik.
Auszug: „Auch wenn ich so ein untreuer Sohn, Bruder und Enkel bin, ich denke jeden Tag an euch und frage mich, wie es euch geht … Bitte verzeiht mir … Ich liebe euch. Ruben“
An diesem dunklen Ort hatte sich Ruben wieder an Gott erinnert. Zehn Jahre hatten wir auf diesen Moment der Veränderung gewartet, gebetet, gehofft und gebangt. Das ist heute mehr als 15 Jahre her und wenn wir an diesen Tag zurückdenken, erfüllt uns das mit großer Dankbarkeit.
Was sagt ihr im Rückblick über all das, was ihr erlebt habt?
Nun, Eltern haben normalerweise immer nur das Beste für ihre Kinder im Sinn. Sie wissen, dass sie eines Tages ihre Kinder loslassen müssen, dass diese ihren eigenen Weg suchen, finden und gehen werden. Sie ahnen sicher auch, dass das phasenweise anstrengend werden kann.
Schwer und herausfordernd wird es jedoch dann, wenn sich die gewohnten Umgangsformen und Wertvorstellungen beim Kind so krass verändern, dass einem, wie auch bei uns, der eigene geliebte Sohn mehr und mehr fremd wird. Auf alle Warum-Fragen gibt es keine befriedigenden Antworten.
Alles in allem war es natürlich eine sehr schwere Zeit – traurig, kräftezehrend und voller Anspannung. Man kann aber auch festhalten, dass es dazu geführt hat, unsere eigenen, teilweise fragwürdigen Überzeugungen und Vorurteile anderen Menschen gegenüber in einem neuen Licht zu sehen und zu hinterfragen. Es hat uns gelehrt, dass nicht alles im Leben nach Plan und garantiert gut verlaufen wird. Vieles haben wir nicht in der Hand, auch wenn wir es gut gemeint haben. Es hat unseren Horizont geweitet, wir haben viel gelernt über uns selbst und unsere Prägungen. Und es hat uns dazu verholfen, barmherziger zu sein mit anderen Betroffenen, auch die Einsicht, dass Scheitern menschlich ist und jeden treffen kann.
Gibt es irgendetwas, was ihr anderen Eltern mit auf den Weg geben möchtet?
Es ist sicher von größter Wichtigkeit, dem betroffenen Kind ohne Einschränkung zu versichern, dass es bedingungslos geliebt wird. Verletzungen entstehen im Laufe des Lebens auf beiden Seiten, aber es ist alles verzeihlich.
Immer wieder das Gespräch suchen, eigene Gefühle beschreiben, Fragen stellen ohne Druck zu machen; das gelingt nicht immer gleich gut, signalisiert aber, dass Eltern Hilfestellung geben wollen, wenn das Kind in eine Krise geraten ist.
Dabei geht es nicht darum immer einzuspringen, wenn das Kind sich mit Schwierigkeiten konfrontiert sieht.
Allzu oft stehen Eltern in der Gefahr in Co-Abhängigkeit zu geraten, auszugleichen und das Kind vor den Konsequenzen aus selbst verschuldeten Konflikten (aufgrund von Suchtmittelkonsum) zu schützen, wofür das Kind allein die Verantwortung trägt.
Auch wenn die Wege auseinander driften, sich Eltern und Kind innerlich oder räumlich voneinander entfernen, sollte die Hoffnung auf bessere Zeiten wach- und die Tür des Elternhauses offengehalten werden.
Für uns als Eltern waren die Auszeiten von den familiären Spannungen immer wohltuend. Wir gingen weiterhin unseren Hobbys nach, trafen vertraute Personen und kamen auf andere Gedanken. Rückzug sollte keine Option sein, weil das den emotionalen Stress ungewollt steigert und sich wohl auch negativ auf das mentale Befinden auswirkt.
Aus unserer Erfahrung würde ich sagen, es ist ein großer Schatz, wenn man als Familie einen großen Freundeskreis hat, wo Eltern und Kinder so oft wie möglich unbeschwerte Zeit miteinander verbringen können. Auf diese Weise können ganz natürlich vertrauensvolle Beziehungen wachsen, von denen beide Generationen auch in schwierigen Zeiten profitieren werden. Für uns waren es vor allem Freunde in der christlichen Gemeinde, mit denen wir von Anfang an unsere Sorgen teilen und Verständnis erwarten konnten. Wir fühlten uns dadurch zu keiner Zeit allein gelassen.
Wenn Sie Christ sind, werden Sie für ihr Kind beten. Geben Sie auch in den schwierigsten Momenten nicht die Hoffnung auf, dass sich die Verfassung ihres Kindes durch Ereignisse oder Menschen jeden Augenblick ändern kann. Gott sieht ihr Kind.
Schreiben Sie Tagebuch, das ist generell eine wunderbare therapeutische Möglichkeit, aber insbesondere in Krisen- oder Stresszeiten ein gute Möglichkeit das Erlebte und die wechselnden Gefühle zu verarbeiten.
Wenn ihr heute auf diese Zeit zurückblickt: Hat sich eure Verbindung verändert vielleicht als Familie noch näher zusammengebracht?
In den Jahren des problematischen Suchtmittelkonsums ist aufgrund der negativen Vorkommnisse und Enttäuschungen zwischen uns viel Vertrauen zerbrochen. Das führte dazu, dass wir als Eltern nur nach und nach einen vorsichtigen Optimismus entwickeln konnten. Bei aller Zuversicht und Hoffnung dauerte es einfach seine Zeit, bis unsere Zweifel schwächer wurden, zumal Rückfälle nicht ausblieben. Aber vor allem bei den gegenseitigen Besuchen spürten wir die stetige Veränderung. Ruben las begeistert Fachbücher über Persönlichkeitsentwicklung, was für ein Wandel.
Es war ihm nach einiger Zeit auch ein großes Anliegen, mit uns das intensive Gespräch zu suchen. Bei einem Heimatbesuch sprachen wir zu dritt offen und ehrlich über die besagte Zeit und darüber, was uns den Umgang miteinander so schwer und zeitweise sprachlos machte. Dieser Austausch half uns, bisher ungesagte aber entscheidende Worte auszusprechen, verletzte Gefühle zu beschreiben und das zu benennen was jeder vom anderen erwartet aber nicht bekommen hat. Am Ende konnten wir uns das alles verzeihen. Wir beteten und baten Gott um Vergebung und um seine Hilfe für den weiteren Lebensweg. Wir lagen uns schließlich in den Armen, wir weinten vor Freude und es fühlte sich an, als wäre alles Trennende von uns abgefallen. Wir können heute nur staunen über diese unsere Geschichte und nehmen das alles dankbar an.
Der Glaube verbindet uns als Familie und hilft uns in den Höhen und Tiefen unserer jeweiligen Situation das Leben zu genießen.
Es ist unser Wunsch und Herzensanliegen, dass sich Betroffene und ihre Angehörigen mit unseren Erlebnissen ermutigen lassen, denn es gibt keine hoffnungslosen Fälle.
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Eine Zusammenfassung von Rubens Geschichte findet ihr unter der Rubrik Erfahrungsexperte
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